Reise blog von Travellerspoint

Thailand die zweite Runde

Die Inseln Thailands

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Wir fuhren 48h am Stueck durch den Regen und die nebligen Berge um dann endlich vor dem durch Wasser getraenkten sehr matschigen, 15km langen Feldweg zu stehen. Es regnete immer noch in Stroemen aber wir
waren guter Zuversicht, die schnell erlosch da es sehr schwer war das Auto auf dem "Weg" zu halten. Auf halber Strecke mussten wir aufgeben da ein Hang uns am "weiterrutschen" hinderte. Unser Reifenprofil hat sich sofort mit Schlamm zugesetzt und dann war es wie auf Glatteis . Selbst zu Fuss war es sehr schwer diesen Hang zu erklimmen. Enttaeuscht schlugen wir den Rueckzug zur Rangerstation ein. Auf dem Weg wollte uns die Natur, die uns geschlagen hatte doch wieder etwas aufheitern. Sie schickte uns einen monstroesen, aggressiven Kaefer ueber den Weg.

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Traurig hielten wir eine Gruppenbesprechung und beschlossen zurueck zu fahren und ueber die teuren Eintrittskarten und die 48h non-Stop Fahrt hinweg zu sehen. Aber das Glueck war wieder einmal auf unserer Seite. Ein Pick-Up wurde vom dortigen Ranger angehalten. Warscheinlich das einzigste Auto, dass heute dort hin faehrt. Sofort verstanden sie unser Problem und es war selbstverstaendlich, fuer die zwei Einheimischen, uns mitzunehmen. Sie hatten einen Trick mit dem Schlamm zurecht zu kommen den wir nicht hatten, "Schneeketten". Selbst mit diesem Trick war es eine heikle und nicht einfache Angelegenheit. Als wir Nahe dem Wasserfall ankamen, blieben uns leider nur einige Minuten um den Wasserfall zu bewundern. Das ist nun eine Sache der Ansicht ob sich diese Muehe fuer fuenf Minuten Wasserfall gelohnt hatten (Zeit und Sprit)

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Noch am selben Abend brachen wir die 1500 km Richtung Sueden auf um rechtzeitig, an Florians Geburtstag, auf der Insel zu sein. Zeilich schafften wir es nicht ganz da die letzte faehre 3 Stunden vor unserer Ankunft den Hafen velassen hatte. Also fuhren wir am Morgen darauf mit unserem Auto im Bauch der Autofaehre zur Insel. Dort war es ein schoenes Wiedertreffen mit unserer ganzen Familie. Auch Daniel und Toph trafen mit einem weitern Freund Vivi (Vivian Oberle) bei uns ein. Am Abend feierten wir Florians und Ronys Geburtstag, da sie am selben Tag geboren sind.

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Unsere Bungalows waren direkt am Hauptstrand. Sie waren gut und guenstig.

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In der Nacht vom 20.05.08 auf den 21.05.08 war es dann endlich soweit. Es war Vollmond und somit Zeit fuer die ==>

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Gefeirt wurde die ganze Nacht und erst am naechsten Morgen um 11 Uhr verliesen auch die letzten Ueberlebende die Strandparty um auf die 24 Stunden dauernde "Aftershowparty" zu gehen oder schlicht und einfach tot muede ins Bett zu fallen.

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Wir sind noch ein paar Tage auf der Insel geblieben zum Erholen. Und um noch etwas Adrenalin zu tanken, haben
wir uns 5 Jet Ski`s geliehen und sind mit 60 km/h ueber die Wellen geschossen. Das war ein feuchtfroehliger Spass, sollten wir auf jeden Fall wieder mal tun.

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Nun hat sich die "Familie" entschieden die Insel zu wechseln, wir sind alle auf die kleine Nachbarinsel Koh Tao
geschippert um dort Jill`s 30sten Geburtstag zu feiern. Auch die Welt unter Wasser betrachten wir einmal wieder mit
staunenden Augen. Es gibt wunderschoene Tauchplaetze um Koh Tao.

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Zusammen verbrachten wir noch einige schoene Tage, erkundeten die paradiesische Insel und bewunderten die bilderbuchaehnlichen Sonnenuntergaenge.

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Dann war es leider an der Zeit sich wieder zu trennen, Einer nach dem Anderen verlies die Insel und wir machten
uns auf Richtung Phuket um noch ein paar Wellen zu reiten. Nach ein paar Tagen, gefuellt mit viel Shoppen ( wir
sind jetzt stolze Besitzer eines tragbaren Computers, um unsere Homepage zu verwalten :-) )und wenig surfen, da die Wellen nicht hoch genug waren. Naechster Stop war kurz vor der malaysischen Grenze, eine 4 quadrat-km kleine Insel und 500 Eingeborenen. Auf Grund der Nebensaisson verpassten wir die Faehre, die nur zweimal in der Woche faehrt, aber ein netter Thailaender bot uns an mit ihm und seiner Familie auf seinem "Longtailboat" am naechsten Morgen nach Ko Lipe zu fahren. Somit verbrachten wir 5 Tage auf der Insel.

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Wir waren beinahe die einzigsten Touristen hier. Lebten in Bungalows von denen aus man fast die Fuesse im Wasser baden kann oder in einem anderen mit der schoensten Aussicht.

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Man konnte den Sonnenaufgang vom Bett aus bewundern. Es ist ein Paradies zum Schnorcheln und Erholen. Aber zu viel Erholung wird auch langweilig und und unser Visa ist leider auch nicht unbegrenzt, somit machten wir uns am letzten Tag mit der Sonntagsfaehre auf zum Festland. Um mit der letzten Minute unseres Visas, Thailand zu verlassen. Und wir freuten uns auf die netten Malaysier.

Es hat uns sehr gefallen noch einmal ein paar schoene Inselnparadiese Thailands bewunden zu koennen.

Eingestellt von OTQ 21.06.2008 00:42 Archiviert in Thailand Kommentare (0)

Laos

Land der Berge und der Stille

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Die laotische Grenze ist mit Abstand die kleinste die wir je sahen. Dass Zollhaus war nur eine aus Brettern zusammengezimmerte Huette. Der Nachteil dieser kleinen Grenze sind die korrupten Grenzbeamten. Sie verlangten fuer das schon im vorraus gekaufte Visa eine "Stempelgebuehr" von einem Us$ pro Stempel den wir anfaenglich weigerten zu bezahlen. Leider sassen sie am laengeren Hebel und wir wollten auch nicht fuer immer im Niemandsland leben. Also bezahlten wir ihnen ihren Dollar und durften nun endlich das Land betreten. War schoen
noch einmal in Kambodscha gewesen zu sein.

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Da Toph nur eine Woche Zeit hatte um in Vang Vieng anzukommen durchfuhren wir den Sueden im Schnelldurchlauf. Der erste Stopp sollte an einem 100m hohem Wasserfall sein den wir aber nie fanden. Stattdessen zeltetten wir an einem idylischen Fluss inmitten eines Nationalparkes. Dort erspaehten wir ein paar coole Insekten. Ein Stabtier und ein Alien?

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In der naechsten Stadt brauchten wir erst einmal laotisches Geld und wieder einmal hatten wir keinen blassen Schimmer was der laotische Kip wert war. Eine Bank zahlte uns fuer 1 Euro = 13700 KIP. Benzin war nicht ueberall erhaeltlich den es herrschte Benzinknappheit. Naechster Anlaufpunkt war eine 7 KM lange Hoehle durch die ein Fluss fliesst.Auf dem Weg dort hin fuhren wir durch einen wunderschoenen Regenwald, durchzogen mit kurviegen
Bergstarssen. Auch die warscheinlich groesste Baustelle von Laos bekamen wir zu Gesicht, der Bau eines riesiegen Staudamms mit Stromkraftwerk. Durch die Hoehle machten wir eine Bootstour, ausgeruestet mit Scheinwerfer und Kopfstrahlern eine Bootstour. Dort gab es riesige Stalagtiten und Stalagmieten zu sehen, waerend wir durch 30 Meter hohe Hallen schipperten. Nun weiter Richtung Hauptstadt. Das Nachtleben in Vientiane war nicht sehr ueberzeugend da die meisten Bars schon um 24.00 Uhr schlossen. Toph und Daniel verliessen uns, sie waren nicht so scharf auf das Urwaltleben von Laos und brachen mit dem Bus richtung Koh Pi Pi auf, um das Inselleben zu geniessen. Wir erkundigten uns an der russischen Botschaft um das Visa, und wir mussten leider feststellen, dass es nicht moeglich ist fuer einen Deutschen ausserhalb seines Landes ein russisches Visa zu bekommen. Wir fragten natuerlich nach warum alles so kompliziert sei und sie hatten natuerlich eine gute Antwort parat. Den
Russen ist es nicht erlaubt ein deutsches Visa ausserhalb Russlands zu bekommen. Somit sind wir (Deutschland) eigentlich selber schuld. Es gibt eine andere Moeglichkeit, die waehre ein Buissnes Visa zu beantragen, dass aber sehr teuer ist und Monate dauert. So wuerde es niemals bis mitte Mai reichen und alleine zu verschiffen koennen wir sowieso vergessen. Nun sind wir alle ein wenig niedergeschlagen, aber es muss ein neuer Plan her. Da giebt es nur
einen und der ist nach Indien zu verschiffen.

Da Romy es nach 2 Monaten in Belgien nicht mehr ausgehalten hatte, wird sie in ein paar Tagen wieder zu uns stossen. Die verbleibenden Tage verbrachten wir an dem Nam Ngum, dem groessten Wasserreservoir in Laos, noerdlich von Vientiane.

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Eines Abends erschreckten wir uns ein wenig als unser Lager von fuenf zivilen, mit Kalaschnikovs bewaffneten Maennern umstellt wurden. Zum Glueck gaben sie uns nur zu verstehen, dass das Zelten hier verboten sei. Also rissen wir das Lager ab und suchten uns einen anderen Schlafplatz. Schon ein bisschen komisch, so aus einem gemuetlichen Schachspiel gerissen zu werden. Am naechsten Morgen versuchten wir uns wieder ,einmal mit dem Fischen. Das Probelm war, dass unsere Angelbox sammt 8 Litern Getriebeoel von unserem Autodach entwendet wurde. Aber Mc Gyver braucht auch keine Angelbox zum Fischen, nur Steine, Naegel und Schnur.

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Gegen Abend gaben wir erschoepft auf und entschieden uns mit knurrendem Magen fuer die Ente vom Markt. Das ging etwas einfacher als es selbst zu jagen.

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Nun war es an der Zeit die Romy abzuholen. Auf dem Weg zurueck zur Hauptstadt hatten wir das Glueck an einem kleinen Volksfest vorbei zu kommen. Irgend etwas war hier im Busch. Denn die Laoten waren alle ganz aus dem Haeuschen, sangen und feierten. Sie schossen riesige 3-4 m lange Bambusracketen in den Himmel.

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Da reicht keine leere Flasche mehr. Fuer so eine Rakete braucht man schon eine richtige Abschussrampe.

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Auf einmal naeherte sich uns eine gewaltige WOlkenfront in angsterweckendem Tempo. Kurz darauf goss es auch schon wie aus Kuebeln und jeder versuchte irgendwo unterschlupf zu finden.

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Wir flohen ins trockene Auto und bewegten uns weiter Richtung Hauptstadt. Auf dem Weg schlugen wir im Lonely Planet nach und fanden heraus, dass es sich um das Rocketfestival handelte. Ein Fest , dass die Regenzeit einleuten soll um genug Wasser fuer die Reisfelder zu spenden. Scheint gelungen zu sein :-)

In Vientiane angekommen holten wir nur kurz die Romy vom suessen kleinen Flughafen ab. Hier landet nur alle 2 Stunden ein Flieger und das in der Haupfstadt. Nachdem das Gepaeck im Auto verstaut war brachen wir erneut Richtung Norden auf. Aber diesmal etwas weiter, bis nach Vang Vieng (Partystadt). Seit langem sahen wir mal wieder
einen so grossen Haufen Touristen. Unsere Entscheidung viel auf ein cooles Gasthaus dessen Balkon voller gleichgesinnter junger Rucksackreisender war. Sofort wurde Freundschaft geschlossen. Wir waren wie eine grosse Familie und die Familienmitglieder kamen von ueberall aus der Welt (Schweden, Schweiz, Deutschland, Israel, England, Belgien).

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Gleich am naechsten Tag ging es zum "Tubing". Das ist ganz einfach, man legt sich in einen aufgeblasenen
Traktorschlauch und laesst sich den Fluss heruntertreiben.

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Am Flussufer waren alle paar Meter Bars und die Bediensteten fischten einen wenn man wollte gekonnt, mit langen Bambusstangen, aus dem Wasser um einen dann mit ein paar "Schnaeppsen" zu empfangen. Das Tollste war aber, dass man sich dort an einem Seil ins Wasser schwingen konnte. Das war eine ziemlich heikle Sache denn man startete in 10 m Hoehe. Die Ueberwindung dazu war gross und der Nervenkitzel um so groesser.

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Die restliche Woche verbrachten wir mit Partys feiern und am Balkon zusammen abhaengen.

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In dieser Zeit ist unsere "Familie" mehr und mehr zusammen gewachsen und so verabredeten wir uns auch fuer die naechste grosse Party, die Fullmoonparty, in Thailand. Alice eine nette Deutsche bekleitete uns auf dem Weg durch Thailand nach Koh Pangan. Aber nicht ohne Zwischenstopp an dem schoensten und groessten Wasserfall Thailands dem "Nam Tok Thilawsu" Wasserfall.

Laos wunderschoene Landschafften und massive Bergformationen. Der ganze Norden ist ein einziger Regenwald und auch die Leute sind sehr nett.

Eingestellt von OTQ 20.04.2008 03:39 Archiviert in Laos Kommentare (0)

Vietnam

Mit dem Moped durch Vietnam

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Mit dem Tuk Tuk an der Grenze angekommen stellte sich heraus, dass es ohne Auto ueberhaupt kein Problem ist nach Vietnam zu kommen.

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Mit ein paar Mopedfahrern gelangten wir an den ersten Busbahnhof in der Grenzstadt Ha Tien. Unser Plan war es nach Saigon zu fahren, wir mussten nur leider 8 Stunden auf den naechsten Bus warten. Die Zeit vertrieben wir uns mit einer Kiste "Saigon Bier" und Gitarrenmusik.

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Nach einer halsbrecherischen, stundernlanger Busfahrt erreichten wir morgens um vier Saigon. Nun hiess es wieder warten bis die Sonne aufgeht damit die Hotels aufmachten. Wir fanden ein guenstiges Hotel und besprachen wie es weitergehen sollte, da wir von der langweiligen, langen Bussfahrt nicht gerade begeistert waren. Um etwas mehr Spontanitaet und Freiheit zu erlangen waere es die beste Loesung uns Motorraeder zu leihen. Leider mussten wir feststellen, dass es hier schwer oder unmoeglich ist welche zu finden also mussten wir auf Mopeds mit 100ccm umsteigen. Diese kann man, wenn man sie laenger als zwei Wochen ausleiht, an jeder Strassenecke fuer 4 Dollar am Tag leihen. Wir liehen uns 4 Mopeds fuer 20 Tage und schon rollten die Reifen ueber die Autobahn zum Strand. Und schon fing es an wieder Spass zu machen.

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Manche konnen nicht genuegend Ersatzreifen dabei haben.

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Abends schlugen wir unser Lager an irgendeinem Strand auf.

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Fuer das Abendessen zog Andy uns einen dicken Fisch an Land.

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Von Strand zu Strand Richtung Norden, mit schoenen Aussichten und schlafenden Verkehrsteilnehmern.

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Wegen dieser schoenen Aussicht hatte Florian die erste Panne. Zum Glueck ist nur die Kette heruntergesprungen, aber ohne Werkzeug muss man selbst mit Wissen einen Mechaniker holen. Es kostete mit Anreise 12000 Dong = 0.70 Euro und war in 10 Minuten erledigt. Weiter ging die Fahrt nach Mui Ne, ein Kitesurfparadies. Dort verbrachten wir ein paar Tage, aber kitesurfen war leider nicht drin da es fuer uns zu teuer war.

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Weil Andy seinen Geburtstag in Nah Drang feiern wollte, machten wir uns frueh am morgen auf den langen Weg (250 km) dorthin.

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Fix und fertig in Nah Drang angekommen, verbrachten wir dort ein paar ruhige Fernsehtage und wilde Partynaechte.
Andy, Moritz und Florian machten auch noch einen Tagestrip unter Wasser. Leider konnte man die Tauchspots von der Fischvielfalt nicht mit Thailand vergleichen, aber es gab dennoch einige schoene Dinge zu entdecken.

Nun wollten wir etwas von dem vietnamesischen Gebirge sehn und fuhren vorbei an Reisfeldern und gruenen Wiesen.

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Auf der Suche nach einem geeigneten Schlafplatz mussten wir feststellen, dass unsere Roller doch keine Gelaendemaschinen sind, und blieben promt im Reisfeld stecken.

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Also suchten wir uns einen anderen Platz in einem nahegelegenen Wald, doch wir waren nicht lang alleine. Eine Gruppe vietnamesischer Jugendlicher gesellte sich zu uns. Uns war nicht klar was jene in diesem Wald um diese Uhrzeit suchten, also packten wir die Gitarre aus und gesellten uns zu ihnen. In einer gemuetlichen Runde erzaehlten sie uns den wahren Hintergrund ihres Daseins. Sie stiehlen mitten im Wald fertig zugefraeste, massive Edelholzbloecke (250cm x 40cm x 30cm). Es waren ca. 15 Stueck, die sie mit eienm LKW abtransportierten. Geschaetzter Wert = 12000 US $, wobei ein Polizist 100 US $ im Monat verdient.

Auf dem Weg zum Dry Sap Waterfall schlugen wir unser Camp neben der Strasse auf. Ein kleiner Skorpion leistete uns in dieser Nacht Gesellschaft und lief dem Florian gleich mal ueber seinen Fuss.

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Die naechste Ueberaschung erlebten wir am naechsten Morgen, als wir von einer Horde Wasserbueffeln, auf denen Kinder sassen, geweckt wurden. Sie ebneten sich ihren Weg quer durch unser Lager.

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Die Gegend war bestueckt mit kleinen und grossen Wasserfaellen. Von dem Ausblick voellig beeindruckt genossen wir einige Stunden diese wundervolle Atmosphaere.

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Wir genossen die Natur solange, bis wir eins mit ihr wurden.

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Von einem Fuehrer erfuhren wir, dass die Moeglichkeit besteht hinter einen gewaltigen Wasserfall zu gelangen. Diesen Tip liessen wir uns nicht entgehen und wurden mit eienm umwerfender Anblick belohnt. Die Energie die dort vorherrschte war einzigartig. Man fuehlte sich wie neu geboren.

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Der Abend endete mit einem wunderschoenen Sonnenuntergang,

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dachten wir, doch alles kam anders...Mit leerem Magen kamen wir an einem Eckstand :-) an und assen erst einmal eine leckere Nudelsuppe. Nach Speiss und Trank verblieben wir noch eine Weile mit Karten spielen und Reisschnaps. Wir entschlossen uns nicht mehr zu fahren und spannten unsere Haengematten direkt vor Ort am Rathauszaun auf.

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Am naechsten Morgen wurden wir von einem Rathausmitarbeiter geweckt und gebeten diesen Ort zu verlassen.
Daraufhin suchten wir uns einen anderen Platz in der naeheren Umgebung um noch ein bisschen zu schlafen. Doch daraus wurde nichts. Eine halbe Stunde spaeter weckte uns die Polizei und bat uns mit aufs Revier zu Kommen, da in der Nacht in dieser Umgebung etwas gestolen wurde, und wir somit die Hauptverdaechtigen waren. Nach einem zweistuendigen Verhoer und einer Gepaeckdurchsuchung insbesondere nach kambodschanischen Landminen hiess es dann schlussendlich: "Jungs nehmt euer Gepaeck ihr seid jetzt frei".

Von der wiedergewonnen Freiheit inspiriert machten wir uns auf den Weg Richtung Dalat. Unterwegs machten wir einen kurzen stop an dem sogenannten Lak Lake (See), wo wir ein paar Elefanten sahen.

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Nun ging es wieder durch die Berge, wo es immer gruener und kaelter wurde. Wir wurden von heftigen Regenfaellen begleitet. Dem schlechten Wetter und der Kaelte zum Trotz machten wir dennoch einen guten Fund, eine giftgruene Baumschlange.

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Nach dem kuehlen Dalat machten wir uns wieder auf den Rueckweg Richtung Saigon. Waerenddessen machte Florians Moped wieder einmal Probleme. Einen platten Vorderreifen bei 70 km/h mit einem darauffolgendem Arschbremser auf dem Asphalt. Zum Glueck kam er mit einer blauen Pobacke davon. Durch ein Missverstaendniss ballerte Florian dann direkt durch nach Saigon und lies uns drei 150 km hinter sich. Am naechsten Tag trafen wir uns wieder und gaben gemeinsam die Roller zurueck. wir verbrachten nun noch einige Tage in Saigon bevor es wieder mit dem Bus zurueck nach Kep (Kambodscha) ging.

Leider konnten wir von Vietnam aufgrund unserer Fortbewegungsart ( Moped ) nicht so viel sehen. Wir denken dass der tropische Norden uns besser gefallen haette. Uns hat der Wasserfall am besten gefallen. Es gibt auch sehr schoene Straende hier.

Waerend dem Aufenthalt in Vietnam haben wir uns verstaerkt gedanken ueber unsere weitere Reise gemacht. Da es sehr teuer ist die Erlaubnis fuer China (Papiere, Fuehrerschein, Reisebegleiter, Nummernschilder) zu bekommen und die Durchquerung Burmas auf Grund des Militaerregimes unmoeglich ist, planten wir das Auto nach Russland zu verschiffen und um China herumzufahren bis nach Indien. Bei Recherchen im Internet sind wir auf zwei Schweizer, Berny und Lucy gestossen, die mit ihrem Auto die selbe Route vorhaben. Beide Autos solllten zusammen in einem Container verschifft werden um Geld zu sparen und Russland gemeinsam zu erkunden. Dass waere eine schoene Route die uns durch das grosse Russland ueber das steppige Mongolien, quer durch die kleinen Russichen Staaten (Uzbekistan, Kasachstan...) bis nach Indien fuehren wuerde. Das entspricht genau unserem Geschmack.

Als wir wieder in Kambodscha in der Kep Longe ankamen, staunten wir nicht schlecht als ploetzlich Berni und Lucy in Person vor uns standen. Wir verstanden uns auf Anhieb gut und freuten uns nun umso mehr auf den gemeinsamen Russlandtrip. Von Dan war keine Spur zu sehen denn er hatte am Tag zuvor Geburtstag, den wir leider knapp verpassten. Genauso wie das kambodische Neujahr. Als er ausgeschlafen hatte bot er uns an, noch eine Nacht bei ihm zu Campieren, dass wir dankend annahmen. Bei einem leckeren Abendessen besprachen wir unsere gemeinsamen Plaene und wir einigten uns auf ein Verschiffungsdatum mitte Mai. Da Bernie und Lucy noch Kambodscha bereisen wollen und wir Laos, trenntten sich unsere Wege wieder.

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So brachen wir am naechtsten Tag auf nach Phnom Penh um den Zivikollegen und Freund von Smudo abzuholen. Sein Name ist Toph (Christoph Eberhardt,the Machine). Wir feierten zwei, drei Tage unser Wiedersehen und dann gings auch schon weiter nach Laos. Auf dem Weg noch ein kurzer Stopp in Kraechen um ein paar Suesswasserdelphine zu bewundern.

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Und weiter gings Richtung laotische Grenze, die aber leider schon geschlossen war. Also tranken wir mit den Grenzbeamten ein Bier und spielten Karten. Gezeltet wurde direkt am Schlagbaum um am naechsten Morgen sofort Kambodscha zu verlassen.

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Ab nach Laos....

Eingestellt von OTQ 27.03.2008 02:06 Archiviert in Vietnam Kommentare (0)

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